Die deutsche Politik unternimmt weiterhin nichts gegen Menschenraub durch den amerikanischen Geheimdienst
Auf eine illegalen Beschattung in Frankfurt folgte die Entführung des estnischem Staatsbürgers Aleksandr Suvorov durch Mitarbeitern des amerikanischen Geheimdienstes am Frankfurter Flughaften. Dies geschah ohne jegliche rechtliche Grundlagen und wurde dennoch von den deutschen Behörden unterstützt. Zu diesem Zeitpunkt gab es weder in den USA, noch in der BRD einen Haftbefehl, so daß diese Aktion nichts anderes als kriminellen Menschenraub darstellt. Der offzielle Haftbefehl auf US-Seite wurde erst mit einer Woche Verzögerung ausgestellt und enthielt andere Beschuldigungen als bei der illegalen Entführung angegeben wurden.
Im Grunde sollte man erwarten, daß die deutsche Politik bei schwerstkriminelle Aktionen auf deutschen Staatsboden reagiert, aber die Entführern genießen politische Immunität und dürfen daher in Deutschland Straftaten ausführen, für die jeder deutsche Staatsbürger für mindestens 5 Jahre ins Gefängnis gesperrt worden wäre.
Aleksandr Suvorov helfen aber weder die illegalen Aktionen der US-Geheimdienstler, noch die offentsichtlichen Ungereimtheiten im Haftbefehl. Denn Herr Suvorov wartet darauf, daß Deutschland ihn in das Land, daß seine Entführung zu verantworten hat, ausliefert.
